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Perspektiven aus dem Libanon-Israel-Krieg 2006
4. und 5. Februar 2007 in Salzburg

Die üblichen Diskussionen zum Thema verlaufen oft sehr unbefriedigend. Inhaltlich fundierter Informationsaustausch schafft die Basis für die Gründung einer Arbeitsgruppe für längerfristige Kooperation von am Thema interessierten Menschen. Wir betrachten Projektideen aus einem Graswurzelansatz heraus und gehen nach einer Problemanalyse der Frage nach, was wir gemeinsam entstehen lassen und bewirken können.

Das Jahr 2008 stellt für friedensbewegte Menschen eine Herausforderung dar, es geht ins 40. Jahr der Besetzung. Gleichzeitig ist dies der Anlass, ein zweitätiges Treffen zu organisieren.
Inhaltlich werden konstruktive deeskalierende, alle Konfliktparteien berücksichtigende Beispiele besprochen und daraus neuen Ideen entwickelt. Die Resultate sollen die Grundlage für die künftige Orientierung bilden.

Friedensarbeit und gewaltfreie Konfliktlösungsansätze nach dem Krieg zwischen Israel und Libanon 2006 – Diskussion mit internationalen ExpertInnen.
Welche Möglichkeiten hat Friedensarbeit nach dem der Krieg, das Leid und die Verwundung auf beiden Seiten verstärkt hat? Wo sind die Potentiale gewaltfreier Konfliktlösungsansätze angesichts der vielfachen Wut, Trauer, Angst und dem Anstieg gegenseitigen Misstrauens vor dem Hintergrund Interesse geleiteter Politik, die sich an Machtgewinn und Machterhalt orientiert?

Sonntag, 4. Februar,16.00 bis 21.00 Uhr, Friedensbüro Salzburg
Montag, 5. Februar,10.00 bis 17.00 Uhr, Kulturgelände Nonntal

Wir diskutieren mit:
Gal Harmat Wehrdienstverweigerin aus Israel
Eugene Richard Sensenig-Dabbous;
Noah Salameh Center for Conflict Resolution & Reconciliation - CCRR Director;
Dr. Hania Fedorowicz, MA, GBKL – Europäisches Institut für Gemeinschaftsbasierende Konfliktlösung;
Moderation: Elisabeth Riedl, Mithilfe: Lotte Kreissler

VeranstalterInnen: Frauenföderation für Weltfrieden; Arge für Wehrdienstverweigerung, Gewaltfreiheit & Flüchtlingsbetreuung; frauen..stimmen.gegen.krieg;
Kooperation mit der Grünen Bildungswerkstatt Salzburg



arge wdv