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J√§hrlich am Wochenende vor oder nach dem 26. Oktober findet ein bundesweites Vernetzungstreffen der Friedensinitiativen statt. Heuer trafen sich Friedensgruppen am Samstag, den 29. Oktober im Alten Rathaus in Linz, um sich √ľber neue Projekte und die aktuellen Aktivit√§ten auszutauschen.
Die Arbeitsgemeinschaft Wehrdienstverweigerung & Gewaltfreiheit präsentierte ihr Projekt frauen.stimmen.gegen.krieg, welches im Bereich der kommunikativen Intervention etwa im Rahmen der Themenschwerpunkte Asyl und Migration anzusiedeln ist.

Pax Christi Ober√∂sterreich berichtete √ľber den Neutrali√§tslauf der Stadt Linz: mit Trikots ausgestattet laufen Interessierte f√ľr die Beibehaltung der Neutralit√§t durch die Innenstadt.

Das Friedensb√ľro Salzburg thematisierte die Neukonzeption friedensp√§dagogischer Materialien f√ľr die Bildungsarbeit, dabei steht die Schnittstelle zwischen Friedensp√§dagogik und Friedenspolitik im Mittelpunkt, die steirische Friedensplattform stellte ihr Gruppenkonzept vor.

Neben der Auseinandersetzung mit dem Israel-Pal√§stina-Konflikt stellt das Engagement f√ľr das Friedensvolksbegehren derzeit einen Arbeitsschwerpunkt dar, die Friedensinitiative der Stadt Linz, welche in der Linzer Stadtverwaltung angesiedelt ist reflektierte ihre Aktivit√§ten im Kontext ihrer Einbindung in die Stadtpolitik.

Das Begegnungszentrum f√ľr aktive Gewaltlosigkeit Bad Ischl lud die TeilnehmerInnen zur Auseinandersetzung mit subtilen und massiven sozio√∂konomischen Druck, welcher einen immer gr√∂√üer werdenden Anteil ehrenamtlicher Arbeit bei gleichzeitiger Verunm√∂glichung dieser durch steigende Lebenskosten, Flexibilisierung und Pr√§karisierung der Lohnarbeitsverh√§ltnisse bedingt, ein.

Die Zivilen Friedensdienste präsentierten ihre Kampagne, welche das Ziel verfolgt, Friedensdienste neuerlich zu etablieren.

Eine Einsch√§tzung zu den Chancen des Friedensvolksbegehrens, die n√∂tige Unterst√ľtzung zu erhalten, um das Begehren einzubringen, reflektierte die Werkstatt Frieden und Solidarit√§t.

Der Internationale Vers√∂hnungsbund informierte √ľber die Vorbereitungsarbeiten zum ALTERNATIVENGIPFEL. W√§hrend des im Rahmen der EU-Pr√§sidentschaft √Ėsterreichs 2006 stattfindenden Gipfeltreffens der Staats- und Regierungschefs der EU, der Staaten Lateinamerikas und der Karibik, wird vom 10. bis 13. Mai 2006 in Wien auch ein alternatives Treffen stattfinden, welches widerst√§ndige Aktivit√§ten, alternative Modelle und Visionen des Zusammenlebens, die kritische Auseinandersetzung mit den Auswirkungen des Kapitalismus und Neoliberalismus insbesonders f√ľr die Menschen in Lateinamerika offen legen wird.

Zudem informierte der Vers√∂hnungsbund √ľber die Entwicklung der Friedensd√∂rfer in Kolumbien, die dem Krieg, den grausamen √úberf√§llen der Milit√§rs und Paramilit√§rs ihre alternative Form gewaltfreien Zusammenlebens gegen√ľberstellen.

Das Forum Crisis Prevention reflektierte √úberlegungen, die UNO zu motivieren, zivile Konfliktl√∂sungsmodelle kriegerischen gegen√ľber zu bevorzugen.

Sedunia ‚Äď die Initiative f√ľr internationale Politik ersch√ľtterte die TeilnehmerInnen mit einen Bericht √ľber das Lagerleben pal√§stinensischer Fl√ľchtlinge im Libanon.

Das Friedensforum verdeutlichte auch dieses Jahr die Vielzahl und Vielfalt von Friedensinitiativen, die einzelnen Gruppen freuen sich dar√ľber, wenn ihre T√§tigkeiten auf das Interesse von Menschen treffen, die sich bislang noch nicht eingebracht haben, wenn das eine oder andere Projekt Deine Aufmerksamkeit erreicht hat, mail uns doch einfach an !



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