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angesichts des phänomens, dass in den friedensgruppen zwar zahlreiche frauen
ihr engagement entfalten, explizit aber frauenspezifische thematiken im
verhältnis dazu wenig repräsentiert sind, versucht die arge
wehrdienstverweigerung & gewaltfreiheit mit der initiierung des projekts
frauen. stimmen. gegen. krieg f√ľr aktives antimilitaristisches engagement
von frauen einen sichtbareren Rahmen zu gestalten.

frauen. stimmen. gegen. krieg versteht sich als projekt der kommunikativen
intervention, das wort ist unser mittel, um der gewalt, sowohl auf
personaler als auch auf kultureller und struktureller ebene, den heer- und
herrschaftsstrukturen, der unmenschlichkeit und ausbeutung, insbesonders im
hinblick auf die mehrfache betroffenheit von frauen in einer patriarchal
geformten gesellschaftsstruktur, entgegenzutreten. unsere sprache dient als
mittel und methode, unser ziel liegt in der verunmöglichung von krieg, die
armee als im rahmen der vorherrschenden arbeitsteiligen gesellschaft
verdinglichte ausformung, sowie den militarismus als vielschichtige struktur
wollen wir abschaffen. wir w√ľnschen uns ein leben in einer gewalt- und
herrschaftsfreien gesellschaft.

wir entwickeln unsere arbeit in form von aktionen im öffentlichen raum sowie
medial vermittels der einmal monatlich ausgestrahlten radiosendung frauen.
stimmen. gegen. krieg, die √ľber die radiofabrik salzburg zu empfangen ist,
bisherige themenschwerpunkte beziehen sich einerseits auf fl√ľchtlingsabwehr
im kontext der militarisierung der eu, andererseits auf die
auseinandersetzung mit frauenfriedensgruppen, ihren inhalten, ansätzen,
zielen.

wir laden interessierte frauen herzlich dazu ein, mit uns zu diskutieren,
aktionismus zu entfalten, gemeinsam gestalterisch ins gesellschaftliche
geschehen einzugreifen.

forum frieden und gewaltfreiheit: Freitag 28.10.05/Samstag
29.10.05, Altes Rathaus der Stadt Linz



arge wdv